SCOM Lücken mit Azure Monitoring füllen

Ist Azure Monitoring der Nachfolger von SCOM?” ist eine Frage, die im Moment sehr häufig zu hören ist.

Die Antwort darauf ist sicherlich nicht eindeutig und hängt direkt mit dem Zeitpunkt zusammen, an dem sie gestellt wird.

In der Zukunft mag sie “JA” lauten, aktuell gilt wohl eher, dass beide Produkte zusammen ein vollständiges und umfangreiches Monitoring, sowohl der OnPrem Infrastruktur wie auch den Azure Resourcen ermöglichen.

Brian Wren (Microsoft) hat im September 2019 im SquaredUp Blog einen sehr guten und übersichtlichen Beitrag geschrieben, in dem er zeigt, wie Azure Monitoring in Ergänzung zu SCOM eingesetzt werden kann.

Am Anfang zeigt er die unterschiedlichen Ansätze der beiden Lösungen auf. So wird im SCOM bereits bei der Definition einer Überwachungsregel festgelegt, welche Aktionen bei welchen Bedingungen ausgeführt werden sollen:

Im Gegensatz dazu werden im Azure Monitoring erst mal alle Informationen gesammelt und im Log Analytics Workspace abgelegt:

Wenn nun beide Produkte zum Einsatz kommen, müssen die Daten aber nicht doppelt ermittelt werden, sondern können vom SCOM Agenten an beide Lösungen geliefert werden:

Im weiteren Verlauf seines Artikels gibt Brian noch einen Einstieg in die “Kusto Query Language (KQL)“, mit der man die Informationen aus dem Analytics Workspace analysieren kann.

Dieser Blog Eintrag ist ein genialer Einstieg in die Thematik ,sehr übersichtlich aufgebaut, mit jeder Menge weiterführender Links und einfach zu Schade, um nicht gelesen zu werden.

Ich kann ihn einfach nur empfehlen und an dieser Stelle ein Dankeschön an Brian.

Hier der Link auf den Artikel: Brian Wren – Fill SCOM Gabs with Azure Monitoring

Die Bilder in meinem Beitrag stammen aus dem Blog Artikel von Brian Wren!

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